Meine Arbeiten begreifen die Figur als inneren Raum. Der Körper wird zum Ort, an dem widersprüchliche Zustände gleichzeitig existieren dürfen: Selbstbehauptung und Zweifel, Mut und Verletzlichkeit, Ruhe und innere Bewegung. Die Bilder entstehen aus einem Dialog mit dem eigenen Ich. Sie zeigen keine Rollen, sondern Zustände. Momentaufnahmen einer Innenwelt, die sich dem schnellen Urteil entzieht. Elemente wie Tiere, Seifenblasen oder fragmentarische Zeichen treten nicht als Dekoration auf, sondern als psychologische Resonanzen. Sie machen sichtbar, was sich innerlich verschiebt. Meine Arbeiten können als gesellschaftlicher Kommentar gelesen werden: In einer Welt permanenter Selbstoptimierung wird das Zulassen von Verunsicherung und damit einhergehender innerer Veränderung zu einem Akt von Haltung. Der Fokus in meinen Arbeiten verschiebt sich dabei fortlaufend zwischen innerer Erfahrung, gesellschaftlicher Resonanz und bildnerischer Verdichtung.
My works understand the figure as an inner space. The body becomes a site where contradictory states are allowed to coexist: self-assertion and doubt, courage and vulnerability, stillness and inner movement. The paintings emerge from a dialogue with the self. They do not depict roles, but states. Momentary constellations of an inner world that resists quick judgment. Elements such as animals, soap bubbles, or fragmentary signs do not function as decoration, but as psychological resonances. They make visible what is shifting internally. The series positions itself as a social commentary: in a culture of permanent self-optimization, allowing insecurity becomes an act of stance.





































